Twitter spielt mit dem Gedanken, Unternehmen zu Marketingzwecken Seiten auf seinem Netzwerk anzubieten, die sich an Facebook-Pages orientieren. Der Kurzmitteilungsdienst könnte so mehr Werbeeinnahmen erzielen.
Unternehmensseiten, auf denen Firmen Werbemitteilungen absetzen können, sollen die Eeinkünfte nach dem Willen von Twitter-CEO Dick Costolo und Finanz-Chef Adam Bain hochtreiben. Das berichtet Marketing Magazine unter Berufung auf Firmeninsider.
Die Twitter-Unternehmensseiten sollen dabei ähnlich wie die auf Facebook funktionieren: Marken verbreiten über ihre Profile auf dem sozialen Netzwerk Inhalte und gewinnen somit Fans beziehungsweise Kunden. Zu den Plänen liegt von Twitter allerdings noch keine offizielle Bestätigung vor.
Werbekunden können auf Twitter zur Zeit drei Werbewerkzeuge buchen: Mit Hilfe von Promoted Tweets können Werbetreibende ihre Statusmeldung auf dem Netzwerk hervorheben lassen. Promoted Trends funktionieren wie Display-Anzeigen auf Twitter und über Promoted Accounts können sich kommerzielle User in die „Who to follow“-Liste einkaufen, die Vorschläge macht, welchen Twitter-Mitgliedern man auf dem sozialen Netzwerk folgen könnte.
Facebook-Unternehmensseiten sind als Marketingmittel bereits fest etabliert. Erst vor wenigen Tagen hat Facebook ein Migrationstool live geschaltet, mit dem Nutzer ein privates Facebook-Profil in eine Unternehmensseite auf dem Netzwerk überführen können.
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